Iwan Naryschkin erkennt seine Unterschrift vor der Stadt, der Garnison und den Menschen seines Kreises an.
Iwan bittet nicht um Gnade und bezeichnet sich nicht als Opfer. Die Ausnahme war seine Entscheidung. Er hat sie dem Auftragnehmer gewährt, der eine schnelle Erhebung versprochen hat. Dessen Leute haben die Klage versteckt, weil ihre Prüfung die Abgaben gestoppt und die Frist vereitelt hätte.
„Die Frist wurde eingehalten“, sagt Iwan. „Die Stadt hat das Geld aufgebracht. Die Regimenter haben Vorräte erhalten. Du richtest mich wegen eines Befehls, der funktioniert.“
„Ich richte dich wegen des Preises, dessen Nennung du verboten hast“, antwortet Peter.
Die Verwandten schlagen vor, die Sache still zu regeln. Iwan könnte sein Amt aus gesundheitlichen Gründen niederlegen, auf sein Gut ziehen und die Achtung jener Menschen bewahren, die noch gestern für ihn bürgen wollten. Die Militärs bieten einen anderen schnellen Ausweg an: Iwan bestrafen, die Versammlung auflösen und die Stadt wieder der früheren Verwaltung unterstellen. Dann würde ein einziger schuldiger Verwandter genügen, damit man sonst nichts ändern muss.
Peter lehnt beide bequemen Lösungen ab.
Luka liest die ganze Kette vor: die Unterschrift, die weitergegebene Ausnahme, die verschwundene Nummer, die neuen Abgaben, die Namen der Beschwerdeführer. Iwan erhält Zeit für seine Antwort und nennt die Menschen, die ohne sein Wissen gehandelt haben. Ihre Entscheidungen werden einzeln geprüft. Niemand wird allein durch sein Geständnis unschuldig und niemand allein durch die Verbindung zu ihm schuldig.
Iwan verliert sein Amt und das Recht, im Namen des Zarenhauses Bürgschaften auszustellen. Vermögen, das unmittelbar mit den Abgaben verbunden ist, dient den ersten Auszahlungen. Sein Leben und das Recht, sich zu verteidigen, behält er.
Ein Teil der Naryschkins wendet sich von Peter ab. Für sie war Iwans Rettung im Jahr 1682 ein Versprechen des Blutes, und das allgemeine Gericht erscheint ihnen als Verrat. Peter verliert die Unterstützung von Menschen, die seinen Sieg viele Jahre lang als ihr Eigentum betrachtet haben.
Die Stadtversammlung bleibt nach der Entwaffnung bestehen. Sie befehligt die Garnison nicht mehr und darf keine überführten Mörder verbergen. Dafür erhält sie das Recht, innerhalb einer festgesetzten Frist eine Antwort auf eine Klage zu verlangen und eine zweite Abschrift außerhalb des Buches des Wojewoden aufzubewahren.
Fedot wird ein Posten am Hof angeboten, weil er geholfen hat, die Stadt zu beruhigen. Er lehnt ab.
„Ich habe die Stadt nicht beruhigt. Ich habe euch gezwungen, das zu hören, was sie schon vor den Waffen gesagt hat.“
Fedot bleibt Vertreter der Dienstfamilien in der Versammlung. Die Liste seines Vaters liegt neben den neuen Klagen. Die leere Zeile ist nicht verschwunden, doch nun lässt sie sich nicht mehr zusammen mit einem einzigen Buch verstecken.
Das Buch senkt die Schuld. Eine zweite Abschrift hat die Klage trotz des Befehls bewahrt, sie zu entfernen, Stadt und Garnison haben sich einer gemeinsamen Anhörung unterworfen, und ein Verwandter des Zaren hat sich nach denselben Regeln verantwortet wie alle anderen. Doch der hingerichtete Stepan und Fedots verlorene Vorstadt kehren nicht zurück.
Bei der Musterung nach der Astrachaner Anhörung hält Peter die Truppen hinter dem Stadtwall zurück, bis die ersten Auszahlungen und Prüfungen abgeschlossen sind. Die Offiziere murren: Der Zar erlaube den gestrigen Aufständischen, den Einmarsch der Armee aufzuhalten. Peter antwortet, er habe die Frist selbst gesetzt und müsse sie deshalb als Erster einhalten.
Nach der Anhörung überreicht Boris Scheremetew Peter das Abzeichen eines Obersts. Sein Regiment hat vor den offenen Toren anhalten und die gemeinsame Entscheidung abwarten können, obwohl Beute und Ruhm jenseits der Mauer locken.
Peter erhält den Rang eines Obersts dafür, dass er den Siegern Grenzen gesetzt hat.
Der sechzehnjährige Alexei Petrowitsch nimmt als junger Rechnungsführer an der Anhörung teil. Er fügt drei Abschriften der Klage zusammen, findet die Anordnung über die Frist der Erhebung und zeigt, welcher Teil des Eingezogenen die Armee nie erreicht hat.
Nach der Verlesung fragt er seinen Vater: „Warum ist die Klage erst rechtmäßig geworden, nachdem die Stadt zu den Waffen gegriffen hat?“
Peter will antworten, sie sei auch vorher schon rechtmäßig gewesen. Doch vor dem Aufstand hat das Blatt nie einen Menschen erreicht, der den Wojewoden hätte aufhalten können.
Peter antwortet: „Wir haben gelernt, Befehle schnell nach unten zu schicken, aber nicht, Klagen ebenso schnell nach oben zu bringen.“
Alexei schlägt eine verbindliche Anhörungsfrist vor, bevor Gewalt angewandt werden darf. Die Militärs widersprechen: Ein Bittsteller könnte Zeit schinden, während der Gegner Männer sammelt. Luka fügt hinzu, eine falsche Klage könne ebenso zur Waffe werden wie eine falsche Anschuldigung.
In einem Punkt hat der Sohn recht: Eine Antwort darf nicht unbegrenzt hinausgeschoben werden. Doch sein Vorschlag enthält noch keine Möglichkeit, eine echte Klage von dem Versuch zu unterscheiden, Zeit für einen neuen Angriff zu gewinnen.
Im selben Monat verlangt ein neuer Fahndungsbefehl, Flüchtige vom Don zurückzubringen. Die Armee braucht Arbeiter, Salz, Pferde und Menschen, die sich ihren Pflichten entzogen haben. Die Befehlshaber wollen nicht nur nach denen suchen, deren Namen bereits auf Fahndungslisten stehen, sondern nach jedem Menschen, den man für die militärische Versorgung als notwendig einstufen kann. Sonst, sagen sie, werde jede Vorstadt einen erfahrenen Meister als gewöhnlichen Flüchtigen verbergen.
Peter genehmigt eine Ausnahme für Menschen, deren Dienst mit der militärischen Versorgung verbunden ist. Verfasser, Frist und Fahndungsgebiet stehen auf dem Papier. Nach Astrachan glaubt er, ein einziger genauer Eintrag genüge, damit die Ausnahme sich nicht ausbreitet.
Trofim Schurawljow erhält den Befehl an der Anlegestelle. Unter den Gesuchten sieht er den Namen seines Bruders.
Gawrila Schurawljow ist an den Don gegangen, nachdem man ihn zweimal zum Transport eingezogen und ihm einmal wegen fremder Rückstände ein Pferd gepfändet hat. Nun bezeichnet das Papier ihn als unentbehrlichen Arbeiter für die Versorgung auf dem Fluss.
Trofim liest die Bedingung für die Rückkehr: Freiwillige Meldung mindert die Strafe. Weder die Dauer des künftigen Dienstes noch eine örtliche Anhörung stehen im Befehl.
„Findest du deinen Bruder, rettest du ihm das Leben“, sagt der Befehlshaber.
Der Staat zwingt Trofim wieder, zwischen einem Angehörigen und einem funktionierenden Befehl zu wählen. Nur ist der Befehl diesmal korrekt abgefasst.
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