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REX WANG UND STYX

Kapitel 73. Kanes letzte Verbindung

Die Raubtierkrone verlangt, die Wahl des Besitzers abzuschließen.

Zwei gleichberechtigte Stimmen können in ihrem Zentrum nicht existieren. Eine muss die andere verschlingen und die restlichen Verbindungen übernehmen.

Vor mir erscheinen zwei Aktionen.

„Kane Li verschlingen.“

„Rechte an Kane Li übertragen.“

Eine dritte zeigt das System nicht.

Kane sammelt den Rest seiner Rüstung. Darin steckt nur noch ein Teil der einundvierzigtausend Verbindungen. Seit die Stimmen zurück sind, haben viele Menschen und Bestien den Steuerkreis verlassen. Es reicht trotzdem, um die zentrale Plattform mit einer weißen Klinge zu spalten.

Ich weiche mithilfe der Krone aus. Das System hält Kanes Muskeln einen Sekundenbruchteil lang fest.

Er lächelt.

„Du kontrollierst schon wieder einen Körper.“

Ich nehme den Befehl zurück. Die weiße Klinge trifft meine Schulter.

Kane greift weiter an. Ich öffne eine Verbindung nach der anderen.

Lily nennt die Namen der Menschen aus dem Archiv. Rem bestätigt die umgeschriebenen Verträge. Mira trennt lebende Verbindungen von künstlichen Siegeln. Die Kapitäne an der Außenwand zeigen, wo ihre Kerne enden. Cole überträgt die Nummern der Kämpfer, die Kane nach dem ersten Haftbefehl als Eigentum eingetragen hat.

Jeder Name verwandelt einen Schatten hinter Kane in einen eigenen Menschen oder eine eigene Bestie.

Ich nehme sie nicht für mich.

Ich öffne den Ausgang.

Kane antwortet mit Schlägen. Einer schneidet meine Seite auf, ein anderer bricht mein Schwert. Das System bietet an, den Schmerz abzuschalten und meinen Körper mit den befreiten Verbindungen zu stärken. Ich lasse sie draußen.

Die Rüstung wird bei uns beiden dünner.

„Sie werden zu einem Herrn zurückkommen“, sagt Kane. „Beim ersten Hunger. Im ersten Winter.“

„Einige werden zurückkommen.“

„Und du lehnst wieder ab?“

„Weiß ich nicht.“

Die ehrliche Antwort macht ihn wütender als jeder Widerspruch.

Kane greift nach der letzten großen Verbindung.

Hinter der Wand hebt der Kettenbasilisk den Kopf. Sein goldener Reif ist dunkel, aber die Erinnerung an den Vertrag steckt noch in seinem Körper. Kane hält ihm eine Hand hin.

„Ich habe dich aufgezogen.“

Durch die Krone kommt die Antwort der Bestie.

Der Käfig. Das erste Futter aus Kanes Hand. Der Schmerz des goldenen Reifs. Siege, nach denen sein Herr die weißen Platten gestreichelt hat. Eine Nacht am Bett des kranken Leon, in der der Basilisk das Zimmer mit seinem eigenen Körper gewärmt hat.

Die Verbindung war echt.

Kane spürt Hoffnung.

„Steh auf.“

Der Basilisk versucht es. Eine Vorderpfote zuckt.

Er hasst Kane nicht. Er hat die seltenen Berührungen aus all den Jahren nicht vergessen. Gerade deshalb ist seine Ablehnung nicht einfach.

Die Bestie sieht ihren ehemaligen Herrn an und legt den Kopf auf den Stein.

Sie bleibt liegen.

Die letzte weiße Linie erlischt.

Die Krone nimmt Kane seine Rüstung.

Er steht mir in zerrissener Kleidung gegenüber. Ohne Bestien. Ohne fremde Kraft. Ich könnte den Kampf mit einem Schlag beenden, aber das System hat den Sieger bereits benannt.

Vor mir öffnet sich das Recht des Besitzers.

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